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 Die Vereinigten Arabischen Emirate befinden sich im Südosten der Arabischen Halbinsel.

 

An der Küste des Persischen Golfes gelegen und mit Zugang zum Golf von Oman, besteht der Zusammenschluss der Vereinigten Arabischen Emirate aus sieben Emiraten und das Land grenzt an Saudi-Arabien und den Oman.


Die 7 Emirate der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE)

Abu Dhabi: Die Hauptstadt und zweitgrößte Industriestadt sowie wichtiges Kulturzentrum.

Adschman:  Auch Ajman genannt. Ohne eigene Ölvorkommen ist es mit seinem 16 Kilometer langen Küstenstreifen (kaum verbaut) eines das wirtschaftlich ärmsten Emirate. Adschman lebt vom Handel und vom aufkommenden Tourismus. Von Adschman aus fährt man ca. 40 Minuten bis Dubai City. Da das Taxifahren in Adschman sehr günstig ist, kann man Dubai auch von Adschman aus besuchen, zumal sich in Adschman ein paar sehr gute Mittelklasse-Hotels angesiedelt haben mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Dubai: Im archäologischen Museum von Dubai kann man heute Funde begutachten, die Hinweise geben sollen, dass schon im dritten Jahrtausend vor Christus Menschen hier siedelten. Einen echten Beleg dafür gibt es allerdings nicht. Auch nimmt man an, dass der am Dubai Creek gelegene Hafen aufgrund seiner geschützten Lage schon immer eine sehr wichtige Zwischenstation war für die antiken Handelswege zwischen Mesopotamien und dem Tal des Indus in Indien.

Fudschaira: Fujairah ist ein Emirat mit gebirgiger Landschaft im Osten der VAE und erstreckt sich entlang des Golfs von Oman. Es wird regiert von Sheikh Hamad Bin Mohammed Al Sharqi. Die Wirtschaft von Fujairah basiert auf Fischerei und Landwirtschaft. Ähnlich wie Ras Al Khaimah wird Fujairah mit Regenwasser aus dem Hajar-Gebirge versorgt und hat somit ideale Voraussetzungen für die Landwirtschaft. Fujairahs Lage ermöglicht den Zugang zu den bedeutenden Welthandelsrouten.Hier befinden sich auch die weltgrößten Viehverschiffungsgesellschaften, die den Hafen als Umschlagstation von Vieh nutzen, das für die Arabische Halbinsel vorgesehen ist. Weitere ansässige Industriezweige wie Bergbau und Steinbruch profitieren vom anhaltenden Bauboom in Dubai und Abu Dhabi. Die Fujairah Free Zone um den Hafen von Fujairah begünstigt ausländische Investitionen in Bankwesen und Handel. Da Fujairah wegen seiner östlichen Lage ein weitaus moderateres Klima als Dubai und Abu Dhabi genießt, schwärmen Tausende von Wochenendtouristen nach Fujairah, um in einer entspannten und friedlichen Atmosphäre der Hitze zu entkommen.

Ra’s al-Chaima: Das kleine, feine Emirat Ras Al Kaihmah erfreut bei den Reisenden, die die Vereinigten Arabischen Emirate als Reiseziel oder Stop-Over Ziel wählen, immer größerer Beliebtheit. Ras Al Kaihma befindet sich ungefähr eine Stunde vom internationalen Flughafen von Dubai entfernt und ist das nördlichst gelegene Emirat. Weiße Sandstrände prägen hier das Landschaftsbild und es ist nachvollziehbar, dass sich namhafte Hotelanlagen für diesen Standort entschieden haben. Ras al Kheimah zählt derzeit zu den Geheimtipps für Jung und Alt. Preislich gesehen liegen die Hotelpreise in Ral Al Kaihmah unter den Tarifen, die man in Dubai bezahlt und auch Preis und Leistung halten sich hier besser die Waage: Wer beim Erleben einer Dubai-City-Erkundung nicht verzichten möchte auf orientalische Gastfreundschaft, hochwertige Spa's und landschaftliche und kulturelle Highlights, die der Stille entspringen, der sollte den Standort Ras Al Kheima in Erwägung ziehen. Ein paar richtig hochwertige Hotels auf Weltklasse-Niveau stehen hier zu Ihrer Verfügung, die auch Golf-Reisende auf ihre Kosten kommen lassen. Gerne beraten wir Sie!

Schardscha: Hauptstadt der Islamischen Kultur 2014 Touristisch spielt Sharjah eine untergeordnete Rolle. Sehenswert ist das in 2008 eröffnete "Sharjah Aquarium" auf der historischen Al Khan-Halbinsel, welches mit 250 Spezies einen Einblick über die Meerefauna im Golf von Persien.

Umm al-Qaiwain: Das Emirat lebte vom Fischfang und vom Bootsbau (Dhaus) sowie von der Dattelkultur, die sich in der Oase entwickelt hat. Fünfzig Kilometer südlich von der Stadt Umm al-Qaiwain liegt Faladsch al-Mu'alla. Dort konzentriert sich die Landwirtschaft des Emirats. Auch der Tourismus ist heute ein weiterer Wirtschaftszweig geworden. Eine zum Naturschutzgebiet erklärte und etwa einen Kilometer vor Umm al-Qaiwain-Stadt gelegene Insel ist dabei eine der größeren Attraktionen. Die Stadt Umm al-Qaiwain liegt entlang einer Bucht, die auf beiden Seiten von Inseln umsäumt ist. Diese Bucht, "Chaur al-Baida" bietet die Möglichkeit, Vogelbeobachtung zu unternehmen, aber auch die besten Sportsegelmöglichkeiten in den Vereinigten Arabischen Emiraten allgemein. Von den insgesamt sieben Festungen, die der Stadt eigen sind, wurde eine Festung in der Weise renoviert, dass sich heute ein Museum darin befinden kann.



Beduinen mit ihren Kamelherden dominierten das Leben in den Küstenregionen der arabischen Halbwelt. Das Beduinen-Leben war mühsam. Noch mühsamer war es für die Schaf- und Ziegenhirten, die an den trockenen Berghängen Futter für die Tiere suchten. An den Stellen, an denen es etwas Wasser gab, bauten die Bauern Datteln an.

In 1830 gründeten die aus dem Süden der Oase Liwa kommenden Vertreter des Ban-Yas-Stammes ein kleines Fischerdorf auf der Shindagha Halbinsel an der Creek Mündung: Das war die Geburtsstunde des "modernen" Dubai. Die Nachkommen der Familie Maktoum, die die Gründung initiierten, beherrschen noch heute das Emirat. Es dauerte auch nur bis ca. 1870, bis Dubai zum wichtigsten Hafen der gesamten Golfküste wurde und sich zeitgleich hier auch die größten Souqs in Arabien entwickeln konnten.

1940 wurde dann das langanhaltende und profitable Perlentauchen der Zuchtperle bedingt durch eine große Krise abgelöst und der Handel mit Gold dauert bis heute an. Als Ende der 1960 er Jahre in Dubai Erdöl entdeckt wurde, veränderte sich die gesamte Situation des Emirats grundlegend. Da jedoch auch Erdölförderung limitiert ist und nach Expertenmeinungen die Ölfelder des nur ca. 4000 Quadratkilometer großen Emirats Dubai nach ca. 5 Jahrzehnten zur Neige gehen werden, beschloss in vorrauschender Weise Scheich Rashid Al Maktoum, sein Emirat zu einem exklusiven Touristengebiet zu machen. Dass dies gelungen ist, kann schon alleine dadurch bestätigt werden, dass bereits heute nur noch 10% der Einnahmen des Emirats ihren Ursprung in der Ölförderung haben.

 

Highlights der Emirate

Kaffee oder Teetrinken im 7* Burj Al Arab:  Dem luxuriöseten Hotel der Welt auf 300 Meter Höhe  (nach vorheriger Anmeldung, die wir gerne für Sie vornehmen).
Lohnenswert und grandios ist die Aussicht auf den Arabischen Golf.

Burj Kalifa: Der höchste Turm der Welt mit 828 Meter Höhe mit der Aussichtsplattform "At The Top" auf 555 Meter und Level 148 auf 456m Höhe, ist Burj Kalifa eine der meistbesuchten Attraktionen im Emirat Dubai. Auch hier muss ein vorgesehener Besuch vorher angemeldet und reserviert werden. Nicht versäumen dürfen Sie die Wasserspiele des Burj Kalifa! Rund um die gewaltigen Wasserspiele gibt es viele Möglichkeiten für Nachtschwärmer. Da Dubai nie schläft, ist auch die Dubai Shopping Mall bis tief in die Nacht geöffnet.

Madinat Jumeirah: Die Anlage, die einer Stadt gleicht, aus Hotels, Restaurants, Bars  und dem großen Basar "Madinat Souk" bestehend ist  bei Touristen und Einheimischen sehr beliebt.
Lohnenswert: Eine Bootsfahrt auf den Wasserläufen, entlang üppiger Gärten und eleganter Architektur. Ein Eintauchen in das elegante orientalische Treiben des Madinat Jumeirah lohnt sich immer!

Über 40 erstklassige Restaurants, Bars und Lounges stellen eine echte Herausforderung dar, wenn es um darum geht, sich entscheiden zu müssen.
Seien Sie versichert: Das Madinat Jumeirah bietet für jeden Anlass auch die richtige Location.
Wer sich abends mit dem Taxi wieder ins Hotel bringen lässt, wählt die Nummer des "The Drivers" (800 831) und wird sicher zurück gebracht.

Bur Dubai: Das historische Dubai!
Im Herzen von Dubai, am Hafen des Dubai Creek liegen große Handelsschiffe mit Gewürzen beladen, hauptsächlich aus Iran, Sansibar und Indien kommend, lagern hier. Auf dem 11 Kilometer langen Wasserarm ist immer viel los!

Bastakia: Zählt zu den ältesten Stadtvierteln, der Altstadt am Creek, direkt beim Dubai Museum (Al Fahidi Fort).
Traditionelle Handelshäuser, in denen ehemals persische Textil- oder Perlenhändler lebten, in altem Stil restauriert, machen einen Spaziergang durch die Gassen der Altstadt zu einem der stimmungsvollsten Momente bei einer Erkundungs-Tour durch Dubai. Auch die ansässigen Kunstgalerien hier sind mehr als sehenswert!

Tipp: Das Bastakiah Night- Restaurant. Traditionell, mit wunderschönem Innenhof.

Der alte Souk, der "Spice-Souk":  So stellt man sich einen orientalischen Basar vor: Händler, die ihre Waren anpreisen und zum Handeln einladen. 
Der "Gold Souk": Gold ist bei den Emiraties noch immer die Nummer 1 der Mitgift. Deshalb komme auch viele Gasteinkäufer aus anderen arabischen Ländern mit ihren Töchtern zum Goldeinkauf nach Dubai.
Eine Abrafahrt über den Creekt sollte man auch miteinplanen.

Heritage Village: Hier bekommt man einen guten Einblick in die arabische Kultur. Beliebt bei Touristen und auch den Emiraties. 
Dubai Museum:
Beeindruckende Gestaltung und Präsentation der Geschichte und Kultur der Emirate,  mit vielen Überraschungen. 

Hoteltipps für diesen Altstadteil Dubais:
Die stilvolle XVA Gallery. Das ganze Hotelgebäude mit nur 9 Doppelzimmern, wirkt wie eine große Kunstgallery. Das richtige Hotel für Individualtouristen.
Nostalgisch: Das Barjeel Heritage Guesthouse. Hier fühlt man sich in alte Zeiten versetzt. Innen: Viel koloniales Flair. Draußen: Direkt am Creek gelegen. Preiswert und gut!

Sand ohne Ende: Die Wüste
Rund eine Stunde fahrt und man erreicht die Kamel-Farm von Uschi Musch. 
Die Deutsche, Uschi Musch betreibt hier eine Kamel-Farm mit authentischer und sehr guter Gästebetreuung.
Auch das Züchten von Renn-Kamelen gehört zu ihrer Spezialisierung.