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Mauritius - Bilder, Zahlen Fakten und Emotionen

Auf der ca. 60 km langen und rund 50 km breiten Insel leben über eine Million Menschen. Sie bilden durch ihre unterschiedliche Herkunft und ihre verschiedenen Religionen eine multikulturelle Gesellschaft. Den größten Anteil der Bevölkerung stellen die Inder, ihnen folgen die Christen aus Europa und Asien sowie die Kreolen mit afrikanischer oder madegassischer Abstammung. Der Rest sind Mohammedaner, Buddhisten und einige andere kleinere Religionsgemeinschaften.

Kontinuierliche Zuwanderungen haben Mauritius zu einer multikulturellen Gesellschaft, mit den verschiedensten Rassen und Religionen wachsen lassen. Auf kleinstem Raum, leben hier Menschen afrikanischer, indischer, europäischer und chinesischer Herkunft, mit ihren kulturellen Bräuchen und Sprachen friedlich zusammen. Die Insel Mauritius, als dichtbesiedeltes Land der Erde, dient somit als Vorbild für andere Gesellschaften dieser Welt. Ungefähr zwei Drittel der Einwohner stammen aus dem indischen Subkontinent. Ein Drittel bilden die sogenannten Kreolen, ehemalige Sklaven aus Afrika und Madagaskar, mit anderen Gruppen, vor allem Europäern vermischt. Zwei Prozent der Mauritianer sind chinesischer Abstammung. Die weiße Minderheit ist etwas kleiner. Eine Ureinwohnerschaft gibt es nicht, da Mauritius vor der Kolonialisierung völlig unbewohnt war.

 

Mauritius zählt zu den sichersten Reiseländern auf den Maskarenen.
Im kleinen, modernen Inselstaat Mauritius wird eine moderne Demokratie gelebt und das friedliches Zusammenleben und gegenseitige Respektieren aller Weltreligionen wird mit großer Toleranz gesellschaftlich gefördert.

Außenpolitisch verfolgt Mauritius durch gemäßigte  Standpunkte eine Politik der Ungebundenheit. Der Inselstaat tritt ein für eine "Friedenszone Indischer Ozean". Damit ist ein Raum gemeint, der frei ist von nuklearen Waffen und fremden Stützpunkten.